Weg aus der Sackgasse – Kinderkunst für Frieden und Toleranz

Aufgrund des Erfolges und der großen positiven Resonanz seitens der Kinder, Eltern und Öffentlichkeit des Projektes "Friedenskünstler" führte die AWO Jugendfreizeitstätte das vom Landesjugendamt finanziertes Folgeprojekt mit dem Titel „Weg aus der Sackgasse – Kinderkunst für Frieden und Toleranz“ durch.
Am Projekt „Weg aus der Sackgasse – Kinderkunst für Frieden und Toleranz“ nahmen rund 20 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren teil. Das Projekt wurde ebenso wie das Projekt „Friedenskünstler“ durch die stellv Einrichtungsleiterin Kerstin Edler und den Ahlener Künstler Manfred Brückner angeleitet, der über langjährige Erfahrungen in der künstlerischen und friedensaktivistischen Arbeit mit Kindern verfügt.




Die Kinder setzten sich innerhalb des Projekts mit den Themen Gewalt, Fremdenfeindlichkeit sowie Intoleranz auseinander und gestalteten ein 2x2 Meter großes Wandbild, das jedem Betrachter die Augen öffnen und neue Wege hin zu Frieden und Toleranz aufzeigen soll und als Dauerausstellung in der Einrichtung verbleiben wird. Bei Interesse ist auch eine Wanderausstellung z.B. an Schulen denkbar. Als Gestaltungselemente vorgegeben wurden Straßenschilder wie „Durchfahrt verboten“, „Stop“ und „Sackgasse“ sowie ein zentral in das Kunstwerk integrierter Spiegel, der dem Betrachter symbolisch vorgehalten wird, um ihn dazu anzuregen, seine eigene Einstellung zu überprüfen und ggf. zu korrigieren. Die genauen inhaltlichen Schwerpunkte und Gestaltungsweisen bestimmten die Kinder jedoch selbst. Das Folgeprojekt zielte ebenso wie das Projekt „Friedenskünstler“ darauf ab, Partizipation, bürgerschaftliches Engagement, Zivilcourage und soziale (Eigen-)Verantwortung bei den Kindern zu wecken und zu fördern. Um eine Öffentlichkeit für Kinderinteressen herzustellen, wird neben den Veröffentlichungen über die Presse – für die ich mich schon an dieser Stelle ganz herzlich bei Ihnen bedanke – eine Kunstpostkarte gedruckt werden, die der Dokumentation und Auslage dient. Die Einrichtung möchte die Idee der „Friedenskünstler“ in ihrem Angebot verstetigen und eine Projektreihe erwachsen lassen, um auf diesem wichtigen Gebiet nachhaltig arbeiten zu können. Entsprechende Förderanträge für 2008 wurden bereits gestellt.